Transference Focused Psychotherapy Institut München
F5 - Techniken-Refresher
Programm des Transference Focused Psychotherapy Institut M6uuml;nchen
Aktuelle Termine:
F2 am 06./07.10.2017

TFP- Techniken – Refresher: verbunden mit Praktischen Übungen in Behandlungstechnik

08./09. Oktober 2016

 
Agnes Schneider-Heine, Peter Buchheim, Philipp Martius, Brigitte Blanke

 

Schwerpunkt dieses Seminars ist der Deutungsprozess in der TFP. In der Behandlung konzentriert sich das aktive therapeutische Vorgehen von Anfang an auf die psychoanalytischen Techniken der Klärung (genau verstehen, was besprochen wird), Konfrontation (Aufgreifen von Widersprüchen) und Deutung (Interpretation im „Hier-und-Jetzt“ der Übertragungsbeziehung zwischen Therapeut und Patient, z.B. mit metaphorischen Beispielen).
Im Einzelnen geht es um ein tieferes Verstehen der Anwendung von

- K
lärung: Die subjektive Wahrnehmung des Patienten wird sorgfältig erfragt. Besonders Bereiche, die vage oder konfus wirken, aber offensichtlich relevant sind, werden solange geklärt, bis der Therapeut versteht, was der Patient meint und der Patient den Therapeuten versteht.
- Konfrontation:
Durch Klärung angesprochene Bereiche, die widersprüchlich oder konflikthaft erscheinen, werden dem Patienten taktvoll konfrontierend mitgeteilt. Auch Bereiche, die weiterer Klärung bedürfen, werden angesprochen. Häufig werden auch Diskrepanzen zwischen den drei Kommunikationskanälen des Patienten (verbal, nonverbal, und Übertragung/Gegenübertragung) aufgezeigt.
- Deutung :
Die Deutungen erfolgen im Hier-und-Jetzt und sind vorwiegend bezogen auf die Therapeuten-Patienten-Beziehung. Dabei werden manifeste dominante Objektbeziehungen unterschieden von unbewusst latent wirksamen Objektbeziehungen. Die Deutungstechnik dient dem Bewusstmachen von unbewusst wirksamen Objektbeziehungen, die entweder agiert oder als Symptom wahrgenommen werden. Das frühzeitige Einsetzen von metaphorischen Deutungen der Interaktionen und „Rollenspiele“ zwischen Patient und Therapeut soll dem Patienten erste Integrationsschritte zwischen seinen Affekten und Handlungen ermöglichen. Aggressive und selbstdestruktive Anteile der Patienten stehen im Zentrum der therapeutischen Aufmerksamkeit.

 

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